Historie

Gesunde Lebens- und Arbeitswelt Niederbayern (GeLAN) war in den Jahren 1/2008 – 5/2010 ein Gemeinschaftsprojekt der Hochschule für angewandte Wissenschaften, Fachhochschule Deggendorf und der Arbeitsgemeinschaft Initiative Gesundheit – gesunde Lebens- und Arbeitswelt, Dingolfing, Landshut, Straubing.
Die Arbeitsgemeinschaft bestand aus Kooperationspartnern, die durch eine verbindliche, vertragliche Erklärung beabsichtigten, im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Wettbewerbs „Gesundheitsregionen der Zukunft“ und darüber hinaus, eine Gesundheitsregion entsprechend des Antrags weiterzuentwickeln. Dies geschah durch Vernetzung der relevanten Akteure aus Gesundheitsversorgung, Forschung und Industrie.

Es war ein langer Weg, den die Projektpartner beschritten haben. Insgesamt sind 2008 85 Projekte deutschlandweit gestartet worden. Das Projekt GeLAN ist zunächst unter die ersten 20 gekommen und hat es bis 2010 schließlich in die letzte Runde unter die ersten 10 geschafft und erhielt dafür insgesamt Fördergelder vom Bund in Höhe von knapp 150.000 €. 5 Projekte wurden final von der Jury als „Gesundheitsregion der Zukunft“ prämiert und gefördert.

Wenn auch nicht unter die ersten 5 gekommen, so war doch die Arbeit nicht vergebens. In Niederbayern wurden wichtige Partner der Wirtschaft und Gesundheitsversorgung in einem Projekt vereint. Die Projektziele gelten nach wie vor. Die nachhaltige Verbindung von Lebens- und Arbeitswelt ist ein gesamtgesellschaftliches Ziel, das unsere Gesundheit und Wettbewerbsfähigkeit erhalten wird.

Das Gesamtziel des Projekts bestand darin, die regionale Verantwortung für Gesunderhaltung im Bewusstsein aller Bürger zu verankern. Bezugspunkte waren die aktive Teilhabe, eigenverantwortliches Handeln und ein biopsychosoziales Gesundheitsverständnis, aber auch ein selbstbestimmtes Selbstverständnis gegenüber individuellen Gesundheitsprozessen (sozial, präventiv, kurativ). Um diesen Paradigmenwechsel im Gemeinwesen und unter allen Akteuren mit regional klar abgegrenzten Aufgabenbereichen zu vollziehen, sollte dieses Projekt den beschriebenen, generalisierbaren Ansatz zur Verbindung von Lebenswelt/Arbeitswelt liefern, der auch im Sinne eines „shared-decision-making“ Prozesses verstanden werden sollte.

„Community care“ stand in der Gesundheitsregion für ein gesamtgesellschaftliches Handlungsziel und eine gemeinsame Verantwortung für Gesundheit und gegenseitiger Hilfe im Falle einer Erkrankung.

Weiterführende Informationen zum Projekt/Antrag erhalten Sie gerne unter projektleitung@gesundheit-niederbayern.de


BMBF Wettbewerb
 
Bundesministerium für Bildung und Forschung